Allgemeine Geschäftsbedingungen

1. All­ge­mei­nes

Die Fir­ma pro­ject: Agen­tur für vi­su­el­les Mar­ke­ting UG, nach­fol­gend Fa. pro­ject ge­nannt, ver­ein­bart für al­le ih­re Leis­tun­gen und Ver­trä­ge die nach­ste­hen­den all­ge­mei­nen Ge­schäfts­be­din­gun­gen, fol­gend AGB ge­nannt, gül­tig in der je­weils neus­ten Fas­sung. Sie gel­ten auch für al­le künf­ti­gen Ge­schäfts­ver­bin­dun­gen, auch wenn sie nicht noch­mals aus­drück­lich ver­ein­bart wer­den. Die AGB gel­ten spä­tes­tens mit Ent­ge­gen­nah­me der Leis­tung als an­er­kannt. Ent­ge­gen­ste­hen­de AGB des Ver­trags­part­ners wer­den auch dann nicht ver­pflich­tend, wenn die­sen nicht wi­der­spro­chen wird.

2. Pflich­ten des Auf­trag­ge­bers

Der Auf­trag­ge­ber ver­pflich­tet sich, die zur Auf­trags­aus­füh­rung er­for­der­li­chen Wer­be­mit­tel, Adres­sen, Wa­ren und al­le sons­ti­gen not­wen­di­gen Un­ter­la­gen und Ma­te­ria­li­en, so­wie Räum­lich­kei­ten in zur Auf­trags­aus­füh­rung ge­eig­ne­ter Art und Wei­se voll­stän­dig und kos­ten­frei zur Ver­fü­gung zu stel­len. Die Fa. pro­ject ist be­rech­tigt sie ih­ren Er­fül­lungs­ge­hil­fen oder Sub­un­ter­neh­mer zur Auf­trags­aus­füh­rung zur Ver­fü­gung zu stel­len, oder durch den Auf­trag­ge­ber zur Ver­fü­gung stel­len zu las­sen.

Das Adress­ma­te­ri­al muss spä­tes­tens 25 Werk­ta­ge vor be­ginn der Pro­mo­ti­on zur Ver­fü­gung ste­hen, die üb­ri­gen Wer­be­mit­tel etc. spä­tes­tens 10 Werk­ta­ge vor Pro­mo­ti­on­be­ginn. An­dern­falls wird die Fa. pro­ject von der wei­te­ren Auf­trags­aus­füh­rung be­freit und ist be­rech­tigt, ei­nen Be­trag in Hö­he von 70% der ver­ein­bar­ten Ver­gü­tung zu ver­lan­gen. Im Fal­le ei­ner nicht durch die Fa. pro­ject zu ver­tre­ten­den Pro­mo­ti­ons­ver­schie­bung oder ei­nes Pro­mo­tion­aus­fal­les / -teil­aus­fal­les wird die Fa. pro­ject eben­falls von ih­rer Leis­tungs­ver­pflich­tung be­freit, mit der Be­rech­ti­gung 70% der ver­ein­bar­ten Ver­gü­tung zu be­an­spru­chen. Die­ser Be­trag ent­fällt bzw. ver­rin­gert sich, wenn der Auf­trag­ge­ber den Nach­weis er­bringt, dass ein Scha­den über­haupt nicht ent­stan­den oder we­sent­lich nied­ri­ger als die Pau­scha­le sei.

So­weit die Fa. pro­ject von Ih­rem Recht auf Leis­tungs­be­frei­ung nicht Ge­brauch macht, er­folgt die wei­te­re Auf­trags­aus­füh­rung oh­ne jeg­li­che Ge­währ. Je­der et­wa da­durch ent­ste­hen­der Scha­den geht zu Las­ten des Auf­trag­ge­bers. Bei er­neu­ter Pro­mo­tion­auf­nah­me wird das ur­sprüng­lich ver­ein­bar­te Ho­no­rar er­neut fäl­lig. Fehl­fahr­ten wer­den zum vol­len Preis be­rech­net. Der Auf­trag­ge­ber oder des­sen Kun­de ver­pflich­tet sich, un­ver­züg­lich nach Voll­en­dung der Leis­tung oder Lie­fe­rung, der Fa. pro­ject oder Er­fül­lungs­ge­hil­fen die Ab­nah­me schrift­lich zu be­stä­ti­gen, mit der dann die ver­ein­bar­te Ver­gü­tung fäl­lig wird. Die Ver­gü­tung wird auch oh­ne die­se schrift­li­che Ab­nah­me­be­stä­ti­gung fäl­lig, so­fern nicht der Auf­trag­ge­ber den Nach­weis führt, dass die schrift­li­che Ab­nah­me­be­stä­ti­gung zu Recht un­ter­blieb.

3. Preis­an­ge­bot

Un­ser An­ge­bot ist bis zu un­se­rer schrift­li­chen Auf­trags­be­stä­ti­gung frei­blei­bend. Ver­bind­lich für den Preis der Leis­tung ist al­lein die schrift­li­che Auf­trags­be­stä­ti­gung. Ei­ne Preis­er­hö­hung für Leis­tun­gen, die nach mehr als vier Mo­na­ten nach Ver­trags­ab­schluss er­bracht wer­den, ist zu­läs­sig, wenn sich die Er­hö­hung durch Ver­än­de­rung preis­bil­den­der Fak­to­ren recht­fer­tigt, die un­vor­her­seh­bar nach Ver­trags­ab­schluss ent­stan­den sind.

Dem Auf­trag­ge­ber wird die Preis­er­hö­hung in­ner­halb an­ge­mes­se­ner Frist an­ge­zeigt. Im kauf­män­ni­schen Ver­kehr sind Preis­an­pas­sun­gen auf­grund un­vor­her­seh­ba­rer Ver­än­de­run­gen preis­bil­den­der Fak­to­ren zu­läs­sig. Eben­so führt hier ei­ne Än­de­rung der Mehr­wert­steu­er zur An­pas­sung. Für Über­stun­den, Nacht-, Sonn- und Fei­er­tags­ar­beit, so­wie für Ar­bei­ten un­ter er­schwer­ten Be­din­gun­gen wer­den die üb­li­chen Zu­schlä­ge be­rech­net. Dies gilt auch bei Pau­schal­auf­trä­gen und Ta­ges­pau­scha­len, wo­bei sich die­se Ta­ges­pau­scha­len ge­ne­rell auf 8 Stun­den be­zie­hen.

Je­de wei­te­re Stun­de wird mit ei­nem Ach­tel des Ta­ges­pau­schal­prei­ses be­rech­net. Be­spre­chun­gen wer­den nach Zeit­auf­wand, zzgl. Ver­pfle­gungs- , Über­nach­tungs- und KFZ-Kos­ten, zu Las­ten des Auf­trag­ge­bers ab­ge­rech­net. Die hö­he der Ver­gü­tung des Zeit­auf­wan­des er­folgt un­ter Zu­grun­de­le­gung des AGD Ver­gü­tungs­ta­rif De­sign ( AGD/SDST ) in der je­weils gül­ti­gen Fas­sung, die Ver­pfle­gungs- und KFZ-Kos­ten wer­den im üb­li­chen Rah­men und Über­nach­tungs­kos­ten nach Be­leg be­rech­net.

4. Prä­sen­ta­ti­ons­ho­no­rar

Die Ent­wick­lung kon­zep­tio­nel­ler und ge­stal­te­ri­scher Vor­schlä­ge mit dem Ziel des Ver­trags­ab­schlus­ses er­folgt, un­ab­hän­gig, ob sie vom Auf­trag­ge­ber ver­wen­det wird, ge­gen Prä­sen­ta­ti­ons­ho­no­rar. Die hö­he der Ver­gü­tung er­folgt un­ter Zu­grun­de­le­gung des AGD Ver­gü­tungs­ta­rif De­sign ( AGD/SDST ) in der je­weils gül­ti­gen Fas­sung.

5. Ver­mie­tung/Lei­he

So­fern die Fa. pro­ject Ge­gen­stän­de leih­wei­se zur Ver­fü­gung stellt oder ver­mie­tet, so ist der Auf­trag­ge­ber ver­pflich­tet, al­le üb­li­chen Ver­si­che­run­gen für die Leih-/ Miet­sa­che ab­zu­schlie­ßen. Die Be­rech­nung der Leih­ge­büh­ren er­folgt auf Ta­ges­ba­sis. Für Be­schä­di­gun­gen, die wäh­rend der der Ver­weil­dau­er beim Auf­trag­ge­ber er­fol­gen, haf­tet die­ser in vol­ler Hö­he.

6. Mehr-/Min­der­lie­fe­run­gen

Grund­sätz­lich ist die Fa. pro­ject be­rech­tigt, pro­duk­ti­ons­be­ding­te Ober- oder Un­ter­lie­fe­run­gen von bis zu 10 % vor­zu­neh­men.

7. Lie­fe­rung / Ge­fah­ren­über­gang

Die Lie­fe­rung er­folgt ab Werk oder La­ger un­frei. Ver­pa­ckungs­kos­ten sind in den an­ge­ge­be­nen Prei­sen nicht ent­hal­ten. Mit Über­ga­be der vom Auf­trag­ge­ber be­stell­ten Leis­tung / Wa­re an den Fracht­füh­rer ( Spe­di­teur, Post usw. ) oder Er­fül­lungs­ge­hil­fen geht die Ge­fahr auf den Auf­trag­ge­ber über. Ein Ein­zel­kos­ten­nach­weis wird nicht ge­führt. Die Lie­fer­zeit gilt als un­ge­fähr.

Die Ein­hal­tung un­se­rer Lie­fer­ver­pflich­tung setzt wei­ter die recht­zei­ti­ge und ord­nungs­ge­mä­ße Er­fül­lung der Ver­pflich­tung des Auf­trag­ge­bers vor­aus. Es bleibt der Fa. pro­ject vor­be­hal­ten, Teil­lie­fe­run­gen vor­zu­neh­men. Von un­se­ren AGB ab­wei­chen­de Re­ge­lun­gen gel­ten nur dann, wenn die­se von der Fa. pro­ject schrift­lich be­stä­tigt wird. Dies gilt auch dann, wenn die Fa. pro­ject in Kennt­nis ent­ge­gen­ste­hen­der oder ab­wei­chen­der AGB des Auf­trag­ge­bers Leis­tun­gen vor­be­halt­los er­bringt.

8. Da­ten­spei­che­rung

Die Fa. pro­ject setzt Sie da­von in Kennt­nis, dass Ih­re Da­ten, so­weit ge­schäfts­not­wen­dig im Rah­men des Bun­des­da­ten­schutz­ge­set­zes (§ 26 BDSG) ge­spei­chert, ver­ar­bei­tet und so­weit not­wen­dig an Drit­te wei­ter­ge­ge­ben wer­den. Der Auf­trag­ge­ber stimmt die­ser Er­he­bung, Ver­ar­bei­tung und Nut­zung aus­drück­lich zu.

9. Zah­lungs­be­din­gun­gen

Die Fa. pro­ject er­stellt die Rech­nung nach Auf­trags­aus­füh­rung. Tei­l­a­b­rech­nun­gen sind mög­lich. Vor­aus­zah­lun­gen kön­nen ver­ein­bart wer­den. Der Rech­nungs­be­trag ist so­fort fäl­lig und oh­ne jeg­li­chen Ab­zug zahl­bar. Bei Zah­lungs­ver­zug ab 8 Ta­gen, ab Rech­nungs­da­tum, ist die Fa. pro­ject be­rech­tigt, Fäl­lig­keits­zin­sen von 4 % über dem Bun­des­dis­kont­satz, min­des­tens je­doch 8 % zu be­rech­nen. Die Gel­tend­ma­chung von Ver­zugs­schä­den bleibt hier­von un­be­rührt. Auf­rech­nung und Gel­tend­ma­chung ei­nes Zu­rück­be­hal­tungs­rech­tes ste­hen dem Auf­trag­ge­ber nur zu, wenn sei­ne Ge­gen­an­sprü­che rechts­kräf­tig fest­ge­stellt, un­be­strit­ten oder von Fa. pro­ject an­er­kannt sind. Ei­ne Ab­tre­tung der For­de­run­gen ge­gen die Fa. pro­ject aus Lie­fe­rung und Leis­tung ist aus­ge­schlos­sen, § 354a HGB.

10. Ur­he­ber­rech­te

Sämt­li­che durch die Auf­trags­aus­füh­rung ent­ste­hen­den Ur­he­ber­rech­te oder sons­ti­ge ge­werb­li­che Schutz­rech­te ver­blei­ben bei der Fa. pro­ject. Ein­schließ­lich je­ner aus Prä­sen­ta­tio­nen ( u.a An­re­gun­gen, Ide­en, Skiz­zen, Vor­ent­wür­fe, Scrib­bel, Rein­zeich­nun­gen, Kon­zep­te usw. ). Die Über­tra­gung die­ser Rech­te be­darf ei­ner schrift­li­chen Ver­ein­ba­rung und er­folgt im­mer erst nach voll­stän­di­ger Be­zah­lung des Auf­trags. Die hö­he der Ver­gü­tung er­folgt un­ter Zu­grun­de­le­gung des AGD Ver­gü­tungs­ta­rif­ver­trag De­sign ( AGD/SDSt ) in der je­weils gül­ti­gen Fas­sung. Die Fa. pro­ject ist be­rech­tigt, Ar­bei­ten zu si­gnie­ren und da­mit zu wer­ben.

11. Ge­währ­leis­tun­gen

Der Auf­trag­ge­ber oder des­sen Kun­de hat die Leis­tung / Lie­fe­rung so­fort nach Ein­gang zu prü­fen und et­wai­ge Man­gel un­ver­züg­lich auf der Ab­nah­me­be­stä­ti­gung zu ver­mer­ken, an­dern­falls gilt die Auf­trags­aus­füh­rung als rü­ge­los ab­ge­nom­men. Für die in der Ab­nah­me­be­stä­ti­gung auf­ge­führ­ten be­rech­tig­ten Re­kla­ma­tio­nen steht die Fa. pro­ject im Rah­men ih­rer Haf­tung nur für Nach­bes­se­rung ein. Mehr­fa­che Nach­bes­se­run­gen sind zu­läs­sig. Bei Fehl­schla­gen der Nach­bes­se­rung steht dem Auf­trag­ge­ber un­ter den Vor­aus­set­zun­gen des § 634 BGB ein Min­de­rungs- oder Wand­lungs­recht zu. Ein An­spruch auf Scha­den­er­satz we­gen Nicht­er­fül­lung gem. § 635 BGB be­steht nicht. An­wen­dungs­tech­ni­sche Be­ra­tung durch die Fa. pro­ject in Wort und Schrift, so­wie Vor­schlä­ge, Be­rech­nun­gen, Pro­jek­tie­run­gen, usw. sol­len dem Auf­trag­ge­ber le­dig­lich die best­mög­li­che Ver­wen­dung der Pro­duk­te der Fa. pro­ject er­läu­tern. Sie be­freit den Auf­trag­ge­ber nicht von sei­ner Ver­pflich­tung, sich durch ei­ge­ne Prü­fung von der Eig­nung un­se­rer Pro­duk­te, für den von ihm be­ab­sich­tig­ten Zweck, zu über­zeu­gen.

12. Haf­tung

Im Rah­men ih­rer ver­trag­li­chen Auf­ga­ben haf­tet die Fa. pro­ject für sich und ih­re Er­fül­lungs­ge­hil­fen oder Sub­un­ter­neh­mer nur für Schä­den, die auf grob fahr­läs­si­ger oder vor­sätz­li­cher Ver­trags­ver­let­zung be­ru­hen. Für Sub­un­ter­neh­mer haf­tet die Fa. pro­ject nur, so­weit ei­ne Haf­tung ge­setz­lich nicht aus­ge­schlos­sen wer­den kann. So­weit ei­ne Haf­tung der Fa. pro­ject ge­ge­ben ist, so er­streckt sich die­se nur auf ei­nen un­mit­tel­ba­ren, nicht aber auf ei­nen mit­tel­ba­ren Scha­den. Die Fa. pro­ject, Er­fül­lungs­ge­hil­fen oder Sub­un­ter­neh­mer, wel­che für den Auf­trag ein­ge­setzt wer­den, über­neh­men kei­ne Haf­tung für ein­ge­setz­tes, be­stell­tes oder ein­ge­la­ger­tes Ma­te­ri­al des Auf­trag­ge­bers oder des­sen Kun­de.

13. Ei­gen­tums­vor­be­halt

Lie­fe­rung und Leis­tung blei­ben bis zur vol­len Be­zah­lung des ver­ein­bar­ten Prei­ses Ei­gen­tum der Fa. pro­ject. Der Ver­trags­part­ner der Fa. pro­ject tritt sei­ne For­de­run­gen ge­gen sei­ne Auf­trag­ge­ber ( Kun­den, Ab­neh­mer, Drit­te usw. ) in der Hö­he des Rech­nungs­be­tra­ges der Fa. pro­ject be­reits im Vor­hin­ein an die Fa. pro­ject ab, und zwar un­ab­hän­gig da­von, ob die Lie­fe­rung und Leis­tung oh­ne oder nach Ver­ar­bei­tung wei­ter­ver­kauft wor­den ist. Die Fa. pro­ject nimmt die­se Ab­tre­tung an. Der Kun­de, für des­sen Rech­nung der Ver­trags­part­ner der Fa. pro­ject die Wa­ren / Leis­tun­gen der Fa. pro­ject ver­wen­det, muss der Fa. pro­ject be­nannt wer­den. Nach zwei er­folg­lo­sen Mah­nun­gen darf die Fa. pro­ject die Ab­tre­tung die­sem Kun­den of­fen­le­gen. In die­sem Fall hat der Auf­trag­ge­ber der Fa. pro­ject al­le zum Ein­zug er­for­der­li­chen An­ga­ben und Un­ter­la­gen of­fen­zu­le­gen und aus­zu­hän­di­gen, und sei­nen Kun­den ( Schuld­ner ) die Ab­tre­tung mit­zu­tei­len. Zah­lun­gen der Kun­den sind so­fort an die Fa. pro­ject wei­ter­zu­lei­ten. Bei Pfän­dun­gen oder sons­ti­gen Ein­grif­fen Drit­ter hat der Auf­trag­ge­ber die Fa. pro­ject un­ver­züg­lich schrift­lich zu be­nach­rich­ti­gen.

14. Er­fül­lungs­ort und Ge­richts­stand

Die Ver­trags­be­zie­hun­gen un­ter­lie­gen aus­schließ­lich dem Recht der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land. Die An­wen­dung der in­ter­na­tio­na­len Kauf­rechts­ge­set­ze ist aus­ge­schlos­sen. Ört­li­cher Ge­richts­stand für Voll­kauf­leu­te, für Per­so­nen, die kei­nen all­ge­mei­nen Ge­richts­stand im In­land ha­ben, so­wie für Per­so­nen, die nach Ab­schluss des Ver­tra­ges ih­ren Wohn­sitz oder ge­wöhn­li­chen Auf­ent­halts­ort ins Aus­land ver­legt ha­ben oder de­ren Wohn­sitz oder ge­wöhn­li­cher Auf­ent­halts­ort zum Zeit­punkt der Kla­ge­er­he­bung nicht be­kannt ist, ist der Ge­schäfts­sitz der Fa. pro­ject. Die Fa. pro­ject ist be­rech­tigt, den Auf­trag­ge­ber auch an sei­nem Ge­schäfts­sitz zu ver­kla­gen.

15. Schieds­ge­richts­klau­sel

Der Auf­trag­ge­ber stimmt zu, dass es der Fa. pro­ject vor­be­hal­ten bleibt ein Schieds­ge­richts­ver­fah­ren zu wäh­len. In die­sem Fall wer­den al­le Strei­tig­kei­ten die sich aus der Ver­trags­be­zie­hung er­ge­ben, vor und nach der Schieds­ge­richts­ord­nung der In­dus­trie- und Han­dels­kam­mer Of­fen­bach am Main un­ter Aus­schluss des or­dent­li­chen Rechts­we­ges end­gül­tig ent­schie­den.

16. Ne­ben­ab­re­den

Ne­ben­ab­re­den und Ver­trags­än­de­run­gen ha­ben nur dann Rechts­gül­tig­keit, wenn sie schrift­lich ver­ein­bart wer­den. Dies gilt auch für die Auf­he­bung der Schrift­form.

17. Sal­va­to­ri­sche Klau­sel

Soll­te ei­ne Be­stim­mung oder ein Teil ei­ner Be­stim­mung des Ver­tra­ges ein­schließ­lich die­ser AGB ganz oder teil­wei­se un­wirk­sam sein, so bleibt die Wirk­sam­keit der ver­blei­ben­den Be­stim­mun­gen hier­von un­be­rührt. Die Ver­trags­part­ner sind je­doch ver­pflich­tet, an­stel­le des un­wirk­sa­men Teils ei­ne neue Re­ge­lung zu tref­fen, die dem be­ab­sich­tig­ten wirt­schaft­li­chen Zweck des un­wirk­sa­men Teils so na­he wie mög­lich kommt.

Stand: Februar 2009

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